Das Logistik-Glossar
Make-to-Order
Make-to-Stock
Makrologistik
Marketing-Mix
Mass-Customization
Master Production Schedule (MPS)
Material Requirements Planning (MRP)
Materialbereitstellung
Mate's Receipt
Maut
Mikrologistik
Milk Run
MIME
Mittlerer Lagerbestand
Modular Sourcing
MPS
MRP
MTO
Multimodal Transport Operator (MTO)
Multiple Sourcing
Multipurpose Internet Mail Extension (MIME)
Multi-User Warehouse
Marketing-Mix
Der Marketing-Mix beschreibt das Zusammenwirken und die Ausgestaltung der operativen Marketing-Instrumente.
Insbesondere das 4P Modell (Product, Price, Promotion, Place) ist sowohl in der Literatur als auch in der Praxis weit verbreitet.
Die Logistik wird besonders durch die Distributionspolitik (Place) beeinflusst.
Mass-Customization
Das Mass-Customization-Konzept beruht auf einem Aufschieben der Variantenbestimmung (Customizing) und der Nutzung von Größen- und Synergieeffekten in der Produktion der standardisierten Module. Damit wird sowohl ein hoher Kundennutzen durch Vielfalt (Differenzierung) als auch Kostenführerschaft ermöglicht.
Master Production Schedule (MPS)
Die Produktionsprogrammplanung („Master Production Schedule“, MPS) ist Grundlage der Produktionsplanung und determiniert den zeitlichen und mengenmäßigen Verlauf der Produktion.
Grundlage für die Produktionsprogrammplanung ist das Absatzprogramm, welches sich bei Auftragsfertigung aus vorliegenden Kundenaufträgen zusammensetzt. Bei Lagerproduktion stellen Nachfrageprognosen die Grundlage für das Absatzprogramm dar. Unter grober Berücksichtigung der Kapazität von Engpassmaschinen und -einrichtungen werden die zu fertigenden Enderzeugnisse nach Art, Menge und Termin festgelegt (Primärbedarf).
Material Requirements Planning (MRP)
MRP I (Material Requirements Planning)
MRP I ist ein in der Produktionsplanung und -steuerung (PPS) eingesetztes Programmsystem zur Mengenplanung, welches von einem vorgegebenen Produktionsprogramm ausgeht.
MRP II (Manufacturing Resource Planning)
MRP II kennzeichnet eine höhere Integrationsstufe von Planungen als MRP I, weil die Ergebnisse in zusätzliche betriebliche Pläne eingehen. Durch Rückkopplung der Planungsergebnisse auf die vorangegangenen Planungsschritte werden diese für die Planung des Produktionsprogramms weiterverwendet.
Materialbereitstellung
Die Materialbereitstellung umfasst die Steuerung und physische Versorgung der Produktion mit den notwendigen Materialien.
Zu unterscheiden sind dabei die Prinzipien der physischen Materialbereitstellung (Bring- und Holprinzip) und die Prinzipien der Steuerung (bedarfs- und verbrauchsgesteuerte Materialbereitstellung).
Mate's Receipt
deutsch: Steuermannsquittung
Das Mate's Receipt ist ein vorläufiger Empfangsschein (Zwischendokument) des Reeders über Güter, die zur Verladung an ein Schiff angeliefert worden sind. Das Mate's Receipt ist im Allgemeinen mit dem Anspruch auf Aushändigung der Konnossemente an den Inhaber verknüpft. Obwohl das Mate's Receipt eine vollgültige Bordquittung darstellt, besitzt es keineswegs die Rechtswirksamkeit eines Konnossements. Es kommt häufig im Transithandel und bei Verladungen zum Einsatz, bei denen weder der Lieferant den Drittempfänger, noch dieser den eigentlichen Ablader erfahren soll.
Milk Run
Der Milk Run ist eine spezielle Form des Direkttransports. Dabei sind die Route, die Zeit und die zu transportierende Menge der Güter festgelegt. Die Empfänger werden auf der Route direkt angesteuert. Dort wird wahlweise ein Gut abgeholt oder abgeladen. Es gibt in der Regel keine Umschlagsanlage. Das Prinzip führt zu einer gleichmäßigen Auslastung im Tagesverlauf und ermöglicht eine Senkung der Sicherheitsbestände.
Multiple Sourcing
deutsch: Mehrlieferantenprinzip
Beim Multiple Sourcing geht es um den Bezug meist industrieller Roh-, Hilfs- oder Betriebsstoffe von mehreren Lieferanten. Die Beschaffungsstrategie ist sehr marktorientiert, da sie auf die Preisvorteile durch den Wettbewerb zwischen konkurrierenden Lieferanten setzt. Einerseits wird so der Wettbewerb gefördert und zusätzlich die Abhängigkeit von nur einem Lieferanten vermieden. Andererseits ist die Strategie zeitaufwendig, da der Kontakt zu mehreren Anbietern gehalten werden muss und stetige Preisvergleiche notwendig sind.

