B2C

siehe Business to Consumer

Bahnfrachtbrief

Der Bahnfrachtbrief ist das Frachtdokument, das ausschließlich bei Bahnverladungen für den Transport auf der Schiene ausgestellt wird. Wie bei jeder Art von Frachtbrief erhält der Absender eine Kopie des Briefs, während das Original mit der Lieferung auf die Reise geht.

Balanced Scorecard (BSC)

Hinter diesem Begriff verbirgt sich ein Steuerungs- und Kommunikationsinstrument für Unternehmen und Organisationen. Es dient dazu, Unternehmensstrategien zu formulieren, umzusetzen und zu prüfen.
Die US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler Robert S. Kaplan und David P. Norton haben die Balanced Scorecard Anfang der 90er Jahre entwickelt. Die beiden entwarfen das Konzept, um die Kluft zwischen der Vision einer Strategie (entworfen durch die Unternehmensführung) und der häufig abweichenden Umsetzung (durch die Mitarbeiter) zu schließen.
Kaplan und Norton gehen von vier grundsätzlichen Perspektiven aus: die finanzwirtschaftliche, die Kunden-, die interne Prozess- und die Lern- und Entwicklungsperspektive. Für jede Perspektive gilt es Ziele, Kennzahlen, Vorgaben und Aktivitäten zu definieren, die mit der jeweiligen Strategie konform sind. Während eine Strategie umgesetzt wird, lässt sich so der Fortschritt ermitteln und einschätzen; gegebenenfalls können Fehlentwicklungen korrigiert werden.

Barcode

Mit diesem Strich- oder Balkencode lassen sich Artikel jeder Art kennzeichnen, identifizieren und zurückverfolgen. Er wird mit Hilfe von Barcode-Scannern maschinell ausgelesen. Diese Lesegeräte müssen sich dazu in Sichtkontakt des Strichcodes befinden.

Befrachter

englisch: shipper
Das ist derjenige, der die Güter dem Verfrachter zum Transport anbietet und mit ihm den Seefrachtvertrag abschließt. Der Befrachter kann auch Spediteur sein und ist, verglichen mit dem Landfrachtrecht, frachtbriefmäßiger Absender.

Begegnungsverkehr

Begegnungsverkehr ist ein Organisationsprinzip im Transportgeschäft. Zwei Transportmittel fahren zeitlich abgestimmt aufeinander zu. An ihrem Treffpunkt tauschen sie ihre Ladung. Idealerweise haben beide standardisierte Ladeeinheiten, wie Container oder Wechselbrücken. Nach demselben Prinzip können die Fahrer ihre Plätze oder ganze Sattelzugmaschinen tauschen.
Diese Art eine Transportkette zu organisieren, soll helfen, Leerfahrten zu reduzieren, die Auslastung der Fahrzeuge zu erhöhen und generell die Tourenplanung zu optimieren.

Benchmarking

Ein Benchmarking ist ein Vergleich bestimmter Kennwerte innerhalb eines oder zwischen konkurrierenden Unternehmen. Der Fokus liegt auf Funktions- und Prozessbereichen. Als Kennwerte kommen Faktoren wie Kosten, Leistung, Kundenzufriedenheit oder Organisationsstrukturen in Frage. In der Regel werden die Kennzahlen des besten Wettbewerbers als Maßstab genommen.

Bereitstellungsverkehr

Der Bereitstellungsverkehr bezeichnet die unliebsame Bereitstellung eines Ladungsträgers an dem Ort der Beladung. Mit dem Bereitstellungsverkehr gehen zumeist Leerfahrten einher.

Beschaffungs-Logistik

Die Beschaffungs-Logistik stellt die Verbindung zwischen der Distributions-Logistik des Lieferanten und der Produktions-Logistik eines Unternehmens dar. Aufgabe der Beschaffungs-Logistik ist es, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Kaufteile und Handelswaren dem Unternehmen bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen.

Beseitigungskanal

Beseitigungskanäle realisieren den Rückstandsfluss zwischen Rückstandserzeuger und den Institutionen, die für die ordnungsgemäße Beseitigung von Abfällen (z.B. Verbrennungsanlagen oder Deponien) zuständig sind.

Bestandsmanagement

Das Bestandsmanagement befasst sich mit allen Entscheidungen, die einen Einfluss auf die Lagerbestände haben, weshalb man auch von Lagerhaltung oder Lagermanagement spricht.

Bestellmenge

Die Bestellmenge beschreibt die in einem Auftrag angeforderte Menge eines Gutes.

Bestellpunktverfahren

Man spricht vom Bestellpunktverfahren, wenn eine Bestellung ausgelöst wird, wenn der Lagerbestand auf einen Bestellpunkt oder Meldebestand abgesunken ist. Der Bestellpunkt wird so festgelegt, dass mit dem Lagerbestand die Nachfrage während der Wiederbeschaffungszeit abgedeckt werden kann.

Bestellrhythmusverfahren

Das Bestellrhythmusverfahren geht von einem konstanten Bestellzyklus aus, der z.B. durch den Anlieferungsrhythmus der Lieferanten oder den Produktionsrhythmus vorgegeben ist. Sofern Lagerabgänge stattgefunden haben, wird nach Ablauf des Bestellzyklus in jedem Fall nachbestellt.

Beziehungsspezifische Produktivgüter

Diese sind dadurch gekennzeichnet, dass ein wiederholter Bezug über einen festen Zeitraum stattfindet (Serienkontrakt).

Bordero

Bordero ist ein im Spediteursammelgutverkehr übliches Begleitdokument zur Ladung. In ihm sind die einzelnen Sendungen aufgelistet (ähnlich einer Ladeliste) und dem Empfangsspediteur wird mitgeteilt, welche Kosten er von den Empfängern zu erheben hat. Umgekehrt ist das Dokument die Grundlage für die Rückrechnung des Empfangsspediteurs über seine entstandenen Kosten an den Versandspediteur. Inzwischen werden Borderos häufig per Electronic Data Interchange (EDI) übermittelt.

Boxpalette

Die Boxpalette ist eine mit Aufbauten aus Drahtgitter, Blech oder Holz versehene Palette. Diese Art der Palette dient zur Lagerung von losem Stückgut.

Briefdienst

Briefdienste bilden ein eigenständiges Segment der Logistik. Als Systemdienstleister konzentrieren sich die Briefdienste auf die flächendeckende, regelmäßige, z.T. fahrplanmäßige Zustellung von Briefen.

Bringprinzip

Beim Bringprinzip liefert der Lieferant über seine Distributions-Logistik die Güter beim Kunden an. Die Aufgabe der externen Materialbereitstellung wird damit im Wesentlichen dem Lieferanten übertragen. Gleiches gilt für den internen Materialfluss im Unternehmen.

BSC

siehe Balanced Scorecard

Budgetierung

Ein Budget ist ein in quantitativen Größen formulierter Plan, der einem Verantwortlichen einer Entscheidungseinheit im Rahmen einer Jahresplanung vorgegeben ist. In der Unternehmenspraxis werden hauptsächlich monetäre Größen verwendet. Der Prozess der Budgeterstellung wird als Budgetierung bezeichnet.

Bündelung

Bündelung liegt immer dann vor, wenn die zu transportierenden Güter zu größeren Transportlosen zusammengelegt werden. Dies dient sowohl der Senkung der Transportstückkosten, als auch der Senkung der Stückkosten bei Warenausgang und Wareneingang.

Bundesnetzagentur (ehemals RegTP)

Die Bundesnetzagentur ist die deutsche Regulierungsbehörde für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen. Diese staatliche Einrichtung überwacht entsprechend die Einhaltung des Postgesetzes und der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen.

Business to Business

B2B beschreibt den Austausch von Waren, Dienstleistungen und Informationen zwischen Unternehmen.

Business to Consumer

B2C beschreibt den Austausch von Waren, Dienstleistungen und Informationen zwischen Unternehmen und Endverbrauchern.