Das Logistik-Glossar
Abnehmerspezifische Produktivgüter
Absatzkanal
Absatzlogistik
Admission Temporaire de Marchandises (ATA)
Advanced Planning System
Aftersales Service
Air Waybill (AWB)
Akquisitionskanal
Anbieterspezifische Produktivgüter
Anschlussmarkt
APS
ATA
ATP
Audit
Aufschieben
Auftragsabwicklung
Auftragsfertigung
Available to Promise (ATP)
AWB
ABC-Analyse
Bei der ABC-Analyse sollen Kunden, Produkte oder auch Lieferströme in Abhängigkeit zu einem
bestimmten Wert (Umsatz, Verbrauch etc.) in drei Klassen eingeteilt werden. Die Klassen erhalten
Prioritäten. So lässt sich ein grobes Bild des Ist-Zustands ermitteln.
Ein Beispiel:
Klasse A: Kunden mit einem hohen Umsatz-Beitrag - sie stellen ca. 20% des Kundenbestands
Klasse B: Kunden mit mittlerem Umsatz-Beitrag - sie machen ca. 40% aller Kunden aus und sind
potenzielle A-Kunden
Klasse C: Kunden mit einem niedrigen Umsatz-Anteil - das sind ca. 40% des gesamten
Kundenbestands
Anhand des Ergebnis ließen sich nun Aufwand und Mittel für Marketing-Aktionen abschätzen.
Darüber hinaus kann die ABC-Analyse die Basis für eine selektive Lagerhaltung sein.
Vorteil der Analyse: Sie lässt sich meist schnell umsetzen, da der Zugang zu den benötigten
Daten leicht ist. So fährt die ABC-Analyse schnell zu einer Gewichtung des Wesentlichen.
Allerdings ist die Methode relativ begrenzt und lässt viele Faktoren außen vor. Im Beispiel bleiben
die Gewinn-Margen und auch die Neukunden unberücksichtigt
Advanced Planning System
APS haben sich insbesondere im Supply Chain Management zur Simulation etabliert und ergänzen die Produktionsplanungs- und -steuerungssysteme (PPS-Systeme) und ERP-Systeme bei der unternehmensübergreifenden Planung und Steuerung. Das Aufgabenspektrum von Advanced Planning Systemen umfasst die lang-, mittel- und kurzfristige Planung in den Bereichen Beschaffung, Produktion, Distribution und Absatz.
Akquisitionskanal
Der Logistikkanal umfasst den Fluss von Rechten an einer Ware und Zahlungen zwischen dem Kunden und dem Lieferanten sowie den Fluss von allen Informationen zur Förderung des Absatzes oder der Beschaffung. Zusammen mit dem Logistikkanal bildet der Akquisitionskanal den Marketingkanal.
Audit
Der Begriff stammt aus dem englischsprachigen Raum und bedeutet Prüfung beziehungsweise Revision.
Mittlerweile sind Audits ein anerkanntes Verfahren, um nahezu jeden Bereich eines Unternehmens auf Kosten, Fortschritt, Effizienz oder Qualität hin zu untersuchen. Häufig geht es um einen Vergleich von Ist- und Soll-Zustand, also der Suche nach Abweichungen von gesteckten und erreichten Zielen. So dienen Audits zur permanenten Qualitäts- und Kostenverbesserung. Damit Audits erfolgreich sind, sollten sie regelmäßig durchgeführt werden - wahlweise von internen oder externen Auditoren.
Audits finden auch statt, wenn es darum geht, ein Zertifikat zu erteilen oder eine bestimmte Norm zu erfüllen. Für so genannte Qualitätsaudits gibt es die ISO-Norm: DIN ISO 9000:2000.
Auftragsabwicklung
Die Auftragsabwicklung umfasst die Übermittlung und datenmäßige Bearbeitung und Kontrolle der Aufträge vom Zeitpunkt der Auftragsannahme beim Kunden bis zur Ankunft der Sendungsdokumente und Rechnungen beim Kunden. Es kann zwischen technischer und kaufmännischer Auftragsabwicklung unterschieden werden. Während die technische Auftragsabwicklung die vertriebliche Angebotsschreibung, Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Beschaffung, Teilefertigung, Montage und den Versand umfasst, gehören zur kaufmännischen Auftragsabwicklung Kalkulation, Einkauf und Finanzbuchhaltung.

