Clever kombinieren und profitieren
Der Straßenverkehr hat seine Vor- und seine Nachteile, der Schienenverkehr ebenso. Die Vorteile verschiedener Verkehrsarten lassen sich dabei für einen optimalen Transport effizient kombinieren. Allerdings muss man dazu die Kosten für den Umschlag von einem auf das andere Transportmittel möglichst minimal halten. Es lassen sich mit dem Huckepackverkehr und dem Containerverkehr zwei wesentliche Formen des kombinierten Verkehrs unterscheiden.
Die Gestaltung des kombinierten Verkehrs
Der kombinierte Verkehr hat zum Ziel, die Vorteile verschiedener Transportmittel sinnvoll miteinander zu verknüpfen und die für den Transport notwendige Verladung der Güter zu vereinfachen. Dabei werden im Hauptlauf Hauptlauf große Mengen via Fernverkehr effizient und umweltfreundlich befördert - meist per Bahn oder Schiff. Beim Vorlauf und Nachlauf Vor- und Nachlauf im Nahverkehr werden die Güter sehr flexibel mit dem LKW transportiert.
Eine Voraussetzung für den kombinierten Verkehr ist ein effizienter Übergang des Transportgutes von Transportmittel zu Transportmittel mit möglichst geringen Umschlagsoperationen. So entstehen Knotenpunktsysteme, mit denen konkurrenzfähige Transportzeiten gewährleistet werden sollen.
Knotenpunkte sind Umschlagsplätze wie Terminals, die über die notwendigen technischen Hilfsmittel für einen schnellen Güterumschlag verfügen, z. B. über Portalkräne. Sie befinden sich in Zentren mit hohem Güteraufkommen und sind für den Hauptlauf im schnellen Direktverkehr mit anderen Knotenpunkten verbunden [1].
Literatur-Empfehlungen
Fundamentals of Logistics Management | Grant / Lambert / Stock / Ellram 2005
Logistiksysteme | Pfohl 2004
Quellen
[1] Logistiksysteme | Pfohl 2004




